Matsubayashiryu-Germany

Schauen Sie sich auf unserer Website um und erfahren Sie, wer wir sind, was wir tun und wie wir Ihnen/Euch helfen können das Karate von Okinawa erlernen zu können.

Lernen Sie uns kennen

Unsere Geschichte

Jeder fängt mal klein an - so wie wir auch. Aus einer gemeinsamen Vision haben wir zusammen Schritt für Schritt etwas Großes gemacht. Darauf sind wir stolz.

In Deutschland startete das Matsubayashi Ryu im Jahr 2004 mit Rainer Bucken (3.Dan Matsubayashi Ryu). Durch seine unermüdliche Arbeit das Karate aus Okinawa bei uns zu etablieren, durch Lehrgänge mit verschiedensten hochrangigen Lehrern wie  Nagamine Takayoshi Soke 10.Dan Hanshisei (Sohn des Matsubayashi Ryu Gründers  Nagamine Shoshin Osensei), Frank Bähr 8.Dan Kyoshi aus Kanada oder Ole-Bjørn Tuftedal 7.Dan Kyoshi (Präsident der EMKA) aus Norwegen.

Wir alle haben in dieser Zeit das Matsubayashi Ryu kennen und lieben gelernt und sind seit dem her auf diesen Weg und eng verbunden mit unseren Lehrern auf Okinawa.

Lehrgänge mit Lehrern  aus Okinawa wie auch aus Europa und Kanada richten wir in Deutschland inzwischen aus.

Wir, als Dojo-Leiter, sind regelmäßig, mindestens einmal im Jahr auf Okinawa, um unser Karate zu verbessern, Korrekturen zu erhalten und die Bindung mit den Meistern dort zu vertiefen.

Hier gilt unser gemeinsames Motto: Lernen aus erster Hand.

Matsubayashi Ryu

Über das Karate Do von Nagamine Shoshin Osensei, dem Matsubayashi Ryu:

Matsubayashi Ryu ist ein okinawanischer Karate Stil der 1947 von Nagamine Shoshin Osensei 長嶺 将真 (geboren am 15.Juli 1907-gestorben am 02.November 1997) begründet wurde. Nagamine Osensei war unter anderem Schüler von Ankichi Aragaki (1899-1927), Motobu Choki (1871-1944) und Kyan Chotoku (1870-1945). Nagamine Osensei benannte den Stil nach den beiden okinawanischen Karatemeistern Matsumura Sokon 1809-1896 (ein Shuri-Te Meister) und Matsumora Kosaku 1829-1898 (ein Tomari-Te Meister).

 

Matsubayashi Ryu setzt sich zusammen aus den Kanji "matsu", was Kiefer bedeutet und "hayashi" was Wald bedeutet. Somit liest es sich im deutschen "Kiefernwald". Im japanischen wird aus dem "h" am Anfang des Wortes "hayashi" durch Vorstellen des Wortes "matsu" ein "b".

Das Hauptmerkmal des Matsubayashi Ryu sind die sehr natürlichen Bewegungen, unter Benutzung einer natürlichen Atmung. Daher wird sehr viel Wert auf das natürliche Handling des Körpers, schnelle sowie auch langsame Bewegungen und präzise Techniken gelegt. 
Im Matsubayashi Ryu werden Kata als kreatives Element betrachtet und in Vorführungen (Enbu) wird die Harmonie von Schnelligkeit, Kraft und Wucht zur Geltung gebracht.
Die Übung und Meisterung des Prinzips der Einheit von Geist, Technik und Körper (shin-gi-tai-ichinyo) ist Ziel des Trainings.

  

Im Matsubayashi Ryu werden 18 Kata gelernt und gelehrt.

Dieses sind die nachfolgend aufgeführten mit einer kurzen Erläuterung über (wenn es entsprechende Informationen noch gibt) ihre Entstehung:

KATA

Fukyugata ichi

diese Kata wurde 1941 von Nagamine Shoshin OSensei entwickelt.

Die Kata ist als grundlegender Einstieg ins Matsubayashi Ryu entwickelt: sie beinhaltet Basistechniken als da wären 2 Dachi (Stände) Zenkutsu Dachi und Shizentai Dachi, des weiteren 3 Tsuki Formen Gyaku Zuki, Chudan Zuki und Jodan Zuki, sowie 2 Abwehrbewegungen Gedan Uke und Jodan Uke. Entsprechend der Traditionen im Shuri- und Tomari Te beginnt und endet diese Kata am selber Punkt. 

Aufgrund der Tatsache, das diese Kata von Nagamine Osensei entwickelt wurde, ist sie eine der wichtigsten Kata für Matsubayashi Ryu Karateka!!

 

Fukyugata ni

diese Kata stammt von Chojun Miyagi Sensei, dem Meister des Goju Ryu (hier ist sie Gekisai ichi benannt). Die Kata ist eine Abwandlung der Gekisai Kata des Goju Ryu, wobei die letzten Techniken nur abgewandelt wurden. Beide Kata (Fukyugata ichi und Fukyugata ni) sind im Goju Ryu ähnlich unter Gekisai Dai Ichi und Gekisai Dai Ni im Curriculum. 

 

Die Fukyugata wurden 1940 von einem Ausschuss des Okinawa Karate Do unter Vorsitz von General Hayakawa in Auftrag gegeben, um sie an den Schulen Okinawas unterrichten zu können.

Beide Fukyugata (der Name lässt sich mit Basisform oder auch Grundform übersetzen) sind gedacht, um Anfänger ans Karate heranzuführen und um erste Erfahrungen bezüglich Kata (Technik, Bewegung, Ablauf etc) zu erlangen.

 

Pinan Shodan , Nidan, Sandan, Yondan, Godan

diese Pinan Kata wurden von Itoso Anko Sensei vermutlich aus wesentlich älteren Kata wie Kusanku und Gojushiho 1907 entwickelt. Allerdings ist der Ursprung der Pinan nur noch sehr schwer (eigentlich unmöglich?!) noch zu sagen. Vermutungen gehen auch in die Richtung, sie sei aus einer alten chinesischen Kata "Chanan" abgeleitet worden.

Waren die Fukyugata ursprünglich für Schüler der unteren Schulform gedacht, so sind die Pinan für Schüler weiterführender Schulen entwickelt worden.

 

Naihanshi Shodan, Nidan, Sandan

vor der Entwicklung der Fukyugata und Pinan waren dies die ersten Kata, welche im Shorin Ryu unterrichtet wurden. Der Begründer der Kata ist nicht bekannt. Augenscheinlich ist das hauptsächliche Merkmal aller drei Naihanshi, das ihr Embusen auf einer nur nach rechts und links vom Ausgangspunkt verlaufenden Geraden ausgeführt wird - man läuft diese Kata somit auf einer Linie.

 

Ananku

der Begründer der Kata ist unbekannt, charakteristisch ist der fliessende Übergang von defensiven und offensiven Bewegungen im Zenkutsu Dachi. Urspünglich wohl eine chinesische Kata von der Insel Formosa (heutiges Taiwan).


Wankan

hier ist der Begründer ebenfalls unbekannt, die Kata wurde lange Zeit hauptsächlich in dem okinawanischen Tomari geübt.

 

Rohai

auch hier ist der Begründer unbekannt. Die Kata wurde häufig in Tomari geübt, charakteristisch ist der Ippon Ashi Dachi. Sie ist kürzer wie andere Kata und beinhaltet 27 Bewegungen.

 

Passai

der Begründer ist unbekannt, bei der Kata kommen viel offende Handtechniken zum Einsatz. Passai war die Lieblingskata von Kyan Sensei.

 

Gojushiho

der Name der Kata bedeutet "54 Schritte", der Begründer ist ebendfalls unbekannt. Charackteristisch ist der Nukite ("Stich mit den Fingerspitzen") .

 

Wanshu

laut der Legende stammt diese Kata von einem chinesischen Gesandten ab mit Namen Wanshu, welcher die Kata um 1683 nach Okinawa brachte. Die Kata wurde von Karateka aus Tomari reformiert und besticht durch die Verwendung des Kakushi Tsuki

 

Chinto

auch hier ist der Begründer unbekannt. Hier ist eine charackterischte Technik der Nidan Tobi Geri ("gesprungene Doppel-Fußtritt")

 

Kusanku

die Kata geht zurück auf einen chinesischen Kampfkünstler mit Namen Kusanku der diese Kata im Jahr 1761 nach Okinawa brachte, wo sie von dortigen Karateka angenommen und weiterentwickelt wurde. 

YAKUSOKU KUMITE

Ausserdem gehören ins Curriculum noch die sieben Yakusoku Kumite, welche stark von Motobu Choki Sensei beeinflusst worden sind. 

Was zeichnet uns aus?

Unsere Vision

Es gibt eine einfache Wahrheit: Wenn Sie an das glauben, was Sie tun, können Sie Großes erreichen. Das gilt auch für das Matsubayashi Ryu und das ist der Grund, warum Ihnen/Euch bei der Erreichung Ihres/Eures Zieles helfen möchten.

Unser Projekt

Wir arbeiten stets an verschiedenen Projekten – mit dem Hauptziel, das Matsubayashi Ryu in Deutschland bekannter zu machen und zu verbreiten. 
Von Zeit zu Zeit experimentieren wir jedoch auch an völlig neuen Konzepten und Ideen. Dies aber immer mit dem Ziel das Matsubayashi Ryu zu fördern.

Unser Team

Wir sind mehr als ein nur ein Haufen Experten: wir sind eine Familie und Freunde. 
Gemeinsam stecken wir viel Freude und Leidenschaft in unser Matsubayashi Ryu, das zeichnet uns aus.

News

Breaking news! In unserem Kalender finden Sie regelmäßig wichtige Updates und Informationen zu allen zukünftigen Events. Erstellen Sie sich ein Lesezeichen für diese Seite und bleiben Sie immer auf dem Laufenden über unsere neuesten Projekte und exklusive Angebote.